Pauline ist Lachen

Ich heiße Pauline, bin 19 Jahre alt . Mein FSJ habe ich in der Astrid-Lindgren-Schule in Kempten gemacht.

Nach meinem Abi wusste ich noch nicht wirklich, was genau ich studieren möchte. Da mich besonders die Arbeit mit Kindern interessiert, habe ich mich für ein FSJ an einer Schule für körperbehinderte Kinder entschieden.

Vor meinem ersten Tag war ich sehr gespannt, was auf mich zukommen würde und natürlich auch wie mein Team und die Kinder sein würden. Durch all meine sehr netten Kollegen habe ich mich schnell eingearbeitet und schon nach der ersten Woche sehr wohl gefühlt.

Meine Aufgaben sind sehr unterschiedlich. Generell versuche ich den Kindern bei allem was sie alleine nicht können, zu helfen und sie zu unterstützen. Das betrifft vor allem die Bereiche Unterricht, Essen, Pflege, aber natürlich auch den normalen Alltag.

Besonders gefällt mir an meiner Arbeit der Umgang mit verschiedensten Kindern. Jeden Tag passiert irgendetwas Ungeplantes, wodurch man nie in einen Alltagstrott kommt. Es gibt immer etwas zu tun, was zwar anstrengend ist, aber dadurch wird es nie langweilig.

Highlights während diesem Jahr waren für mich definitiv die fünf Seminarwochen, in denen FSJler verschiedenster Einsatzstellen zusammentreffen. In dieser Zeit haben wir verschiedene von uns gewählte Themen bearbeitet und hatten trotzdem genug Freizeit, um als Gruppe zusammenzuwachsen und sehr viel Spaß miteinander zu haben.

Da mir das FSJ, wie man vielleicht herauslesen konnte, sehr gut gefallen hat, habe ich mich nun dazu entschlossen, Sonderpädagogik zu studieren.

Ich freu mich schon aufs nächste Seminar!

Kumera ist Hilfe

Mein Name ist Kumera und ich bin 19 Jahre alt. 2014 bin ich nach Deutschland gekommen und habe dann zuerst ein Jahr einen Sprachkurs besucht, um anschließend meinen Mittelschulabschluss zu machen.

Nach der Schule habe ich die Altenpflegehelferausbildung begonnen. Leider haben meine Sprachkenntnisse noch nicht ausgereicht, um danach die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft machen zu können. Also habe ich beschlossen, ein FSJ zu machen und nebenbei noch besser Deutsch zu lernen.

Seit September 2018 arbeite ich jetzt als FSJ-Freiwilliger im Seniorenheim Alfons Hoffmann auf der Demenzstation. Ich helfe in der Küche mit, gebe Essen aus und begleite das Pflegepersonal bei seinen Aufgaben. Vor allem die Pflege der alten Menschen macht mir sehr viel Spaß und es ist eine schöne Aufgabe, sie in ihrer täglichen Körperpflege zu unterstützen. Die Arbeit mit Menschen gefällt mir sehr und es ist ein gutes Gefühl, Menschen zu helfen.

Mittlerweile habe ich auch den Deutschtest bestanden und kann ab September die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft in der Pflege beginnen.

Daniela ist Trost

In meinem Freiwilligendienst im Krankenhaus habe ich meinen Berufswunsch gefunden. Nach meinem BFD plane ich Krankenpflegerin zu werden.

Mir wurde im Freiwilligendienst viel Vertrauen entgegengebracht und ich habe tolle Erfahrungen gesammelt.

Ich freue mich immer auf die Seminare, da sie mega lustig sind und gleichzeitig super informativ. Auf den Seminaren habe ich viele neue Leute kennengelernt und wir haben eine tolle gemeinsame Zeit gehabt.

Ich empfehle einen Freiwilligendienst zu machen, da man dort Erfahrungen sammeln und seine Stärken finden kann.

Jonathan ist Kraft

Ich heiße Jonathan und bin 19 Jahre alt.

Ich trat mein FSJ im Kinderhospiz St. Nikolaus im September 2018 an, hatte gerade mein Abitur absolviert und hatte um ehrlich zu sein noch nicht wirklich viel Ahnung vom Arbeiten (abgesehen von den Zeitungsausträger-Jobs J). Vor allem aber hatte ich keine Ahnung davon, was es heißt in einem Kinderhospiz zu arbeiten und wusste daher nicht so recht was auf mich zukommen wird.

Zu Beginn wurde meinen beiden FSJ-Kolleginnen und mir das ganze Haus gezeigt. Wir sahen alle Räumlichkeiten, in denen wir nun ein Jahr lang verbringen werden. Außerdem erklärte man uns ausführlich das Konzept des Kinderhospizes und die wunderbaren Rituale wie zum Beispiel das Fahnenritual. Das Kinderhospiz ist eine Erholungsstätte für Familien mit Kindern mit lebenszeitlimitierenden Krankheiten.

Meine Hauptaufgabe bestand darin die erkrankten Kinder zusammen mit einer Fachkraft zu pflegen und mit diesen eine gute Zeit zu verbringen. Mit den Freizeitangeboten des Kinderhospizes wie zum Beispiel Trampolinspringen, schwimmen gehen oder auch nur auf dem Wasserbett im Snoezelenraum zu kuscheln, versuchte ich für jedes Kind individuell das zu finden, was am meisten Spaß macht und es zum Lachen bringt.

Interessant war auch das Kennenlernen der Familien der Kinder. Ich kam in diesem Jahr mit so vielen tollen Menschen ins Gespräch, hörte so viele lustige, spannende, aber auch tragische Geschichten.

Unter anderem wurden wir FSJler auch in der Hauswirtschaft eingesetzt.

Man mag es kaum glauben, aber diese Damen haben es sogar geschafft aus mir einen 5 Sterne-Pudding-Koch zu machen J

Man kann diese unglaubliche Zeit leider nicht in ein paar Sätze fassen.

Trotzdem: Ich habe in diesem Jahr so viele Eindrücke gesammelt, so wahnsinnig viel gelernt und so viele wunderbare Menschen treffen dürfen. Ich habe mich selber ein Stück besser kennengelernt, wodurch sich mein Wunsch Medizin zu studieren bestärkt hat.

An dieser Stelle herzlichen Dank an das ganze Kinderhospiz-Team, das mich über das Jahr begleitet hat sowie an den paritätischen Wohlfahrtsverband für die tolle Unterstützung.

Alljährlich nimmt das Kinderhospiz St. Nikolaus drei neue FSJler auf.

Ich kann es nur jedem weiterempfehlen! J

Jannik ist Hilfe

Ich heiße Jannik, bin 20 Jahre alt und mache meinen Bundesfreiwilligendienst im Domiziel Ansbach.

Nach einem abgebrochenen Studium fasste ich den Entschluss, dass ich später mal im sozialen Bereich tätig sein möchte. Daraufhin bin ich über den Bundesfreiwilligendienst ins Domiziel, eine Übergangseinrichtung für junge Erwachsene mit psychischer Erkrankung, gekommen. Die Aufgabe des Domiziels ist, den Bewohner zu helfen, nach dem Aufenthalt ein „normales Leben“ führen zu können. Das Domiziel hat sich spezialisiert auf Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Meine Aufgaben sind seit Beginn des Freiwilligendienstes sehr vielfältig und interessant. Meine Hauptaufgabe ist, den Bewohnern zu helfen, ihre erarbeitete Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Auch biete ich mit meinen Kollegen verschiedene Sportangebote, wie Kraftsport oder Ballsport an. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit sind Einzelfallhilfen. Hier erhalten  Bewohner im Einzelkontakt individuelle Unterstützung, zum Beispiel beim Einkaufen gehen, Zimmer aufräumen, oder ich begleite sie zum Arzt oder zu Behörden. Daneben bin ich auch bei Freizeitaktivitäten mit den Bewohnern dabei,  zum Beispiel wenn wir zum See fahren, ins Museum gehen oder einen Stadtbummel machen.

Weiter kann ich auch in die therapeutische Arbeit hineinschnuppern, durch Teilnahme an verschiedenen Gruppen oder in den wöchentlichen Teamsitzungen.

In dem sehr gut eingespielten Team aus Sozialpädagogen, Psychologen, pädagogischen Fachkräften und einer  Studentin für Soziale Arbeit wurde ich von Anfang an gut aufgenommen und unterstützt. Daher fiel es mir sehr leicht, mich in die anspruchsvollen, aber interessanten und schönen Arbeiten einzufinden. In den wöchentlich stattfindenden Anleitungsterminen mit meiner Praxisanleiterin kann ich alle möglichen beruflichen und privaten Themen ansprechen und die eigene Arbeit gezielt nachbesprechen und reflektieren.

Am meisten Freude bereitet mir dabei der tägliche Kontakt mit den Bewohnern der Einrichtung und die, trotz einer gewissen Grundstruktur, vielfältigen Tätigkeiten, die mich jeden Tag erwarten.

Während meines BFDs wurde mir nochmal klar, dass ich auch nach dem Dienst in diesem Bereich arbeiten möchte, weshalb ich nun Soziale Arbeit studieren werde. Das Freiwillige Jahr hat mir extrem bei meiner Entscheidung geholfen und mir schon viel Einblick in die Arbeit von Sozialpädagogen gegeben, was mir auch im und nach dem Studium von Nutzen sein kann.

Ich kann jedem nur empfehlen einen Bundesfreiwilligendienst zu leisten, da man auch in den begleitenden Seminaren viele Leute kennenlernt, die durchaus zu Freunden werden können und man einen neuen Blickwinkel auf die Welt durch die Arbeit in einer sozialen Einrichtung bekommt.

Text-Teaser (Box Blau)

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Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zum Freiwilligendienst.