Keine Reise ohne Ausrüstung – Was muss ich mitbringen?

Wir freuen uns auf deine Bewerbung für ein FSJ oder einen BFD, wenn du an sozialer Arbeit interessiert bist und dich deshalb gerne engagieren möchtest. Es handelt sich bei den beiden Diensten um bürgerschaftliches Engagement. Das heißt, dass du dich als Bürgerin oder Bürger etwas für andere Menschen machst. Es geht dir nicht hauptsächlich darum, Geld zu verdienen.

Wichtig ist dir, dich sozial für andere einzusetzen und Erfahrungen zu sammeln, die dich persönlich weiter bringen.

Du lernst andere Freiwillige als Reisegefährten kennen, die du immer mal wieder bei Seminaren triffst, um dich mit ihnen auszutauschen.

Jeder kann sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bewerben, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat. Das heißt, du musst mindestens 9 Jahre zur Schule gegangen sein. Für das FSJ gibt es eine Altersbegrenzung: du darfst bis zum Ende deines FSJ nicht älter als 26 Jahre sein. An deinem 27. Geburtstag endet auch das FSJ. Im BFD gibt es keine Altersbegrenzung.

Was wird von mir beim Freiwilligendienst erwartet?

Die Entscheidung einen Freiwilligendienst zu leisten, wird freiwillig getroffen. Das bedeutet, dass du dich aktiv dem Neuen stellen willst.

Geeignet ist, wer an anderen Menschen interessiert ist und auf andere zugehen kann. Gute Voraussetzungen sind außerdem Geduld, Offenheit und Toleranz mit sich selbst und anderen. Notwendig ist auch die Bereitschaft, sich mit den Anforderungen in den Einsatzstellen und den Menschen, um die du dich kümmerst, auseinanderzusetzen. Dazu gehört, dass du die Aufgaben in der Einsatzstelle verantwortungsbewusst und zuverlässig erfüllst.

Du bist selbst für den Erfolg deiner „Bildungsreise“ mitverantwortlich, indem du aktiv mitarbeitest und die Seminare mitgestaltest.

FSJ

FREIWILLIGES SOZIALES JAHR

 

FSJ

  • ein monatliches Taschengeld
  • Verpflegungsgeld
  • gegebenenfalls eine Unterkunft oder Mietzuschuss
  • volle Sozial-, Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • einen FSJ- Ausweis
  • eine FSJ- Bescheinigung
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und eine Dienstbescheinigung
  • 25 Seminartage
  • pädagogische Unterstützung und Begleitung
  • ggfs. Anerkennung als Vorpraktikum/Wartezeit

BFD

BUNDESFREIWILLIGENDIENST

 

BFD

  • ein monatliches Taschengeld
  • Verpflegungsgeld
  • gegebenenfalls eine Unterkunft oder Mietzuschuss
  • Kindergeldausgleich (ab 25 Jahre)
  • volle Sozial-, Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • einen BFD- Ausweis
  • eine BFD- Dienstbescheinigung
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und eine Dienstbescheinigung
  • 25 Seminartage (davon 5 Tage politische Bildung)
  • pädagogische Unterstützung und Begleitung
  • ggfs. Anerkennung als Vorpraktikum/Wartezeit

Reisebegleiter/innen: Wie werde ich im Dienst begleitet?

Erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen begleiten dich auf deinem Weg. Es ist uns wichtig, dass der Freiwilligendienst ein Gewinn für dich und die Gemeinschaft wird, dir Freude bereitet und dich persönlich wachsen kannst. Deshalb unterstützen wir dich bei Fragen zu deinem Dienst und Entscheidungen.

Außerdem gibt es auch die anderen Freiwilligen. Du triffst sie entweder in der Einsatzstelle oder bei den Seminartagen. 

Du hast immer eine/n Ansprechpartner/in

Während deines Einsatzes hast du als Freiwillige/r eine pädagogische Fachkraft des Paritätischen als feste Ansprechperson. Sie besucht dich mindestens einmal in der Einsatzstelle, gibt dir Tipps und hilft dir, wenn du in der Einsatzstelle Probleme hast. Außerdem kannst du mit ihr über deine Arbeit und deine Pläne danach sprechen. Du kannst sie auch bei allgemeinen Schwierigkeiten um Unterstützung bitten. Darüber hinaus plant und gestaltet die Ansprechperson gemeinsam mit deiner Gruppe die Seminartage.

Seminartage / Bildungsarbeit

Die insgesamt 25 Bildungstage begleiten  deine praktische Arbeit: Du kannst während der Bildungstage mit anderen über deine Erfahrungen sprechen und darüber, was du gelernt hast und was dich bewegt. Wichtig ist es, Freundinnen und Freunde in der Gruppe zu finden und deine persönlichen und sozialen Kompetenzen zu stärken. Deshalb hast du immer wieder die Möglichkeit, in den Seminaren über deinen bisherigen Weg nachzudenken, etwas darüber:

Was hast du schon erreicht?
Was möchtest du noch erreichen?
Wie kannst du deine Ziele am besten erreichen?
Was sind deine Stärken und wo spürst du deine Grenzen?

In den Seminaren geht es auch um fachliche, soziale, gesellschaftliche oder kulturelle Themen.

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