Zur OnlineBewerbung

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In unserer Datenschutzerklärung erfährst Du, wie wir die Daten, die uns zur Verfügung stellst, verarbeiten.

Du kannst dich hier sofort online bewerben.
Dazu benötigst Du folgende Unterlagen als Datei, die du hochladen kannst:

  • ein Bewerbungsanschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • dein letztes Schul- oder Berufszeugnis
  • ein Passbild

 WICHTIG: Es werden beim Hochladen nur Dateien als PFD oder Bildformate akzeptiert

Zur Online-Bewerbung

Wenn du dich nicht online bewerben kannst, kannst du deine Bewerbung auch als E-Mail oder mit der Post an das regionale Team schicken. Wir weisen Dich aber darauf hin, dass eine Bewerbung per Mail nicht sicher ist. Besser ist es daher, wenn Du das Online-Verfahren nutzt.

Dazu benötigen wir folgende Unterlagen:

  • ein Bewerbungsanschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • dein letztes Schul- oder Berufszeugnis
  • ein Passbild
  • deinen Bewerbungsbogen

Mit der Post verschickte Unterlagen können wir nicht mehr zurücksenden.

 

Weitere Infos zur Bewerbung

Wir freuen uns über deine Bewerbung, wenn du aus dem Ausland kommst, bisher als Au-Pairs gearbeitet hast oder in Deutschland Asyl beantragt hast.

Doch für einen Freiwilligendienst gibt es gesetzliche Anforderungen und Anforderungen, die notwendig sind, um in den Einsatzstellen zu arbeiten und die Seminare besuchen zu können. Auf den Links findet Ihr alle wichtigen Infos.

Für ältere Freiwillige aus Deutschland im BFD (ü27) sind keine gesonderten Voraussetzungen notwendig. Doch es greifen hinsichtlich Sozialleistungen, Rente etc. gesetzliche Vorgaben, die den Freiwilligendienst betreffen. Diese haben wir als Info zusammengestellt.  

Au-Pairs

Voraussetzung für einen Freiwilligendienst:
Mindestalter: 18 Jahre
Sprachlevel: mindestens B1 nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Nachweis durch ein Zertifikat oder vergleichbarer Nachweis)
Visum: Drittstaatsangehörige müssen ein Visum beantragen. Die Ausländerbehörde kann deine bestehende Aufenthaltserlaubnis verlängern, wenn du im Anschluss an dein Au-Pair ein FSJ oder einen BFD machst. Kümmere dich daher zeitig um die Verlängerung. Andernfalls musst du ausreisen und kannst erst aus deinem Heimatland ein Visum beantragen.
Kein Visum brauchen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union, Menschen aus Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie benötigen aber dennoch eine Aufenthaltserlaubnis, die ihnen erlaubt, einen Freiwilligendienst in Deutschland zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass du nach der Einreise zur Ausländerbehörde gehst und dir eine Aufenthaltserlaubnis bestätigen lässt.
Das Bewerbungsverfahren für Au-Pairs ist genauso wie bei Bewerbungen aus dem Inland. Die Leistungen sind dieselben wie bei deutschen Bewerber/innen. Mit dem Visum für einen Freiwilligendienst (FSJ und BFD) bestätigst du, dass du ohne deutsche Sozialleistungen leben kannst. Du darfst auch keiner nebenberuflichen Erwerbstätigkeit nachgehen.

Aus dem Ausland (Incomer)

Voraussetzung für eine Bewerbung aus dem Ausland:
Mindestalter: 18 Jahre
Sprachlevel: mindestens B1 nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Nachweis durch ein Zertifikat oder vergleichbarer Nachweis)

Visum: Für einen Freiwilligendienst musst du in Deiner Heimat ein Visum beantragen. Das Visum erteilt die deutsche Botschaft. Wichtig ist, dass du der Botschaft sagst, dass du ein FSJ oder einen BFD machen willst. Du bekommst das Visum nur, wenn du genug Geld nachweisen kannst, um in Deutschland zu leben. Und  du darfst als Freiwilliger oder Freiwillige in Deutschland auch nicht nebenher arbeiten, um Geld zu verdienen.

Kein Visum brauchen nur Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union, Menschen aus Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie benötigen aber dennoch eine Aufenthaltserlaubnis, die ihnen erlaubt, einen Freiwilligendienst in Deutschland zu machen.

Bewerbungsverfahren für Bewerber/innen aus dem Ausland

Wenn wir deine Bewerbungs-Unterlagen haben, laden wir dich zu einem Gespräch ein. Bei Bewerbungen aus dem Ausland kann ein erstes Gespräch auch per Skype erfolgen.

Du arbeitest in dem Jahr täglich mit Menschen, die du betreust und deshalb musst du ein Gespräch in Deutsch führen können. Außerdem möchten wir etwas über deine Motivation erfahren. Daher ist es wichtig, dass wir dich kennen lernen. Deswegen ist es notwendig, vor deinem Dienst zu einem Gespräch nach Deutschland kommen.

Es ist gut, wenn du dabei auch ein paar Tage in der Einrichtung hospitierst. Dadurch lernst du die Arbeit und die Menschen dort schon ein wenig kennen. So kannst du sehen, ob dir die Arbeit Freude macht.

Wenn sich Einsatzstelle und du einig sind, kommt es zu einem Vertrag. Mit diesem Vertrag kannst du dich bei der deutschen Botschaft in deinem Heimatland um ein Visum bewerben.

Anreise und Rückreise: Kosten für die Anreise und Rückkehr können wir nicht ersetzen.  

Unterkunft: Es gibt nur ganz wenige kostenfreie Unterkünfte. Deshalb musst du dir selbst ein Zimmer suchen. Das ist momentan in Deutschland und insbesondere in den Städten schwierig und sehr teuer.

Probezeit: Es gibt eine Probezeit. Während der Probezeit kann der Vertrag gekündigt werden. Man muss keine Gründe nennen. Den Aufenthaltstitel hast du ausschließlich für die Zeit deines Dienstes. Wenn der Dienst endet, musst du wieder in Deine Heimat. Das birgt ein Risiko.

Die meisten Freiwilligen sind aber so motiviert  und zuverlässig, dass sie die Probezeit bestehen.

Wichtiger Hinweis: Für alle, die vor allem Deutsch lernen oder Geld verdienen möchten, ist der Freiwilligendienst nicht geeignet. Dafür gibt es bessere Alternativen. 

Geflüchtete Menschen

Grundsätzlich ist ein FSJ oder ein BFD für geflüchtete Menschen eine gute Möglichkeit, erste und vertiefte Einblicke in Berufsfelder der sozialen Arbeit zu bekommen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Du so gut deutsch sprichst und verstehst, dass Du dem Geschehen in der Einrichtung und in den Seminaren folgen kannst. Der Sprachlevel muss mindestens B1 sein.

Allerdings gelten für Geflüchtete von staatlicher Seite je nach Status besondere Voraussetzungen:

Asylberechtigte (Aufenthaltserlaubnis) können ohne Einschränkung einen Freiwilligendienst ableisten.

Asylbewerber/innen, über deren Antrag noch nicht entschieden ist (Aufenthaltsgestattung) oder die eine Duldung haben, können dann einen Freiwilligendienst aufnehmen, wenn die Ausländerbehörde eine Beschäftigungserlaubnis für ein FSJ oder einen BFD erteilt. 

Bei Asylbewerber/innen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern ist die Aussicht von der Ausländerbehörde eine Beschäftigungserlaubnis zu bekommen, sehr gering. 

Die Zustimmung der Arbeitsagentur ist für einen Freiwilligendienst nicht notwendig.

Besonderheiten für Flüchtlinge:
Leistungen aus dem BFD werden nach dem § 7 Asyl­bewerberleistungs­gesetz angerechnet. Das bedeutet, dass der Staat von dir erwartet, dass du dich an den Kosten für deine Unterkunft und die Verpflegung beteiligst, wenn du Geld verdienst. Du solltest dich daher erkundigen, wie viel du behalten darfst, bevor Du einen Vertrag unterschreibst.

ü 27

Bildungstage im BFD für Bundesfreiwillige über 27 Jahre
Sie sind über 27 und wollen sich für einen Freiwilligendienst bewerben. Dann kommt für Sie nur der Bundesfreiwilligendienst in Frage, der keine Altersbegrenzung kennt. Für Teilnehmende über 27 Jahren gelten jedoch teils andere Bestimmungen. Auch hier handelt es sich um ein Bildungsjahr mit verpflichtenden Seminartagen. Allerdings sind die Bildungstage auf 12 Tage (bei 12 Monaten) reduziert.

Arbeitszeit Bundesfreiwillige über 27
Sie können, wenn Sie das 27. Lebensjahr vollendet haben, zwischen Vollzeit und Teilzeit wählen. Allerdings ist eine wöchentliche Mindest-Arbeitszeit von 20,1 Stunden vorgeschrieben.

Das Bildungskonzept des Paritätischen für ü27
Freiwillige im BFD sind oft in Umbruchssituationen. Jugendliche im BFD sind dabei in einem Übergangsstadium von Schule und Ausbildung. Die Umbruchsituation für Teilnehmende ab 27 Jahren ist dagegen ganz anders gelagert. Sie kommen evtl. aus der Arbeitslosigkeit, suchen eine Neuorientierung oder einen Wiedereinstieg im Beruf, wollen sich in der Familienzeit sozial engagieren oder den Übergang ins Rentenalter sinnvoll gestalten. Diese Motive müssen Berücksichtigung finden.

Die Lebenssituation älterer Teilnehmenden erfordert zudem ein Bildungskonzept, das auf andere Lebenserfahrung, andere Bildungsbedürfnisse und mögliche Zeitbudgets für die Bildungsarbeit Rücksicht nimmt. So sind Seminare, die im Block stattfinden, dieser Personengruppe aufgrund ihrer anderen Lebenssituation mit Verantwortlichkeiten (z.B. familiäre Verpflichtungen) oft nicht möglich. Die Bildungsbedürfnisse sind im Vergleich zu jungen Freiwilligen weniger darauf gerichtet, soziale Kompetenzen in der Seminargruppe zu entwickeln, sondern orientieren sich an den thematischen Bildungsinhalten.

Die Erfahrungen der letzten Jahre und Auswertungen von Befragungen haben ergeben, dass die unterschiedlichen Altersgruppen einen Austausch mit Gleichaltrigen gemischten Gruppen vorziehen. Dabei kann die Spannbreite der Altersklassen bei der ü27-Gruppe sehr weit sein, von 27 bis 72 und dennoch einen Austausch zwischen den Generationen beinhalten.

Aufgrund dieser Vorüberlegungen und ersten Erfahrungen hat sich der Paritätische in Bayern für ein eigenes Bildungskonzept für ü27 entschieden. Sie werden als eine Seminargruppe ü27 geführt, die auf maximal 25 Teilnehmende begrenzt ist. Durch die überschaubare Teilnehmerzahl ist es möglich, auch bei Tagesseminaren einen Austausch und eine aktive Teilhabe aller zu ermöglichen.

Kooperation zwischen den Trägern in der Seminararbeit bei ü27
Paritätischer Landesverband, Lebenshilfe und Diakonie

Jede Seminargruppe hat eine Seminarleitung, die mit ihren Teilnehmenden ein Anfangs-, ein Reflexions- und ein Endseminar durchführt. So entsteht zumindest für diese Zeit ein gewisser Grad an Gruppenzusammengehörigkeit. Es können Kontakte geknüpft und der Austausch untereinander gefördert werden.

Anders als bei den Seminargruppen bei u27 ist jedoch der Fokus darüber hinaus auf die Seminarinhalte und eine möglichst breite Wahl an Themen gelegt. Die Kooperation ermöglicht dies durch eine gemeinsame Absprache bei der Planung. Zudem gestattet die Zusammenarbeit eine dezentrale Durchführung der Seminare (Nürnberg und München). So können die Freiwilligen Seminartage nach eigenem Interesse und in dem Ort und zu dem Termin auswählen, der ihnen am geeignetsten erscheint.

Pädagogische Begleitung der ü 27
Bei Seminargruppen mit Freiwilligen unter 27 gilt das Bezugspersonenprinzip, bei dem der bzw. die Freiwillige durch das ganze Jahr von einer pädagogischen Fachkraft betreut wird. Aufgrund der Lebenserfahrung und größeren Selbstständigkeit von erwachsenen Menschen wird dieses Prinzip bei den ü27 nicht streng eingehalten.

Deshalb gibt es im Bereich der ü27 eine Aufgabenteilung zwischen der Seminarleitung und den regionalen Pädagoginnen, die die pädagogische Begleitung außerhalb der Seminare durchführen.

Bei Teilnehmenden in den Regionalstellen besucht die pädagogische Mitarbeiterin der Regionalstelle die Einsatzstelle und führt Gespräche mit den Freiwilligen und den Anleitungen, während die Seminarleitung zentral in München für alle ü27 zuständig ist. Nur in den von München betreuten Einsatzstellen ist die Seminarleitung und pädagogische Begleitung in der Einsatzstelle identisch.

In einer Broschüre haben wir weitere Informationen für Sie zusammen gefasst.