Sprecher/innen

Forum in Berlin

Rund 150 Teilnehmer/innen, meist Freiwillige aus ganz Deutschland, aber auch Vertreter/innen aus Einsatzstellen und pädagogische Mitarbeiter/innen trafen sich beim Paritätischen Forum, um sich auszutauschen und Projekte zu entwickeln.

Infos dazu findet ihr hier: Link zum Forum

 

Auch Sprecher/innen aus Bayern haben teilgenommen.

Hier der Bericht von Tabea Buchner

1.Forum der Paritätischen Freiwilligendienste 2017
vom 03.02.2017-04.02.2017

Das erste Diskussionsforum des Paritätischen Wohlfahrsverbandes für Freiwillige aus ganz Deutschland fand von 3. bis 4. Februar 2017 in Berlin statt. Teilnehmer waren neben ca. 130 Freiwilligen unter anderen Vertreter einiger Regionalstellen und Einsatzstellen, der ehemalige BFD Bundessprecher und auch der Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek stattete uns mit anderen Politikern einen Besuch ab. Das Forum stand unter dem Thema: „Wert und Werte von Freiwilligendiensten“. Hierzu diskutierten wie erst allgemein, was für uns wichtige Werte sind, um dann das Thema differenzierter zu betrachten und in kleineren Arbeitsgruppen zu behandeln. Diese hießen zum Beispiel „Einsatzstelle und Freiwillige- immer ein Win-Win?“ oder „Geflüchtete im Freiwilligendienst“, um nur zwei der 12 vertieften Themen zu nennen. 
Ich selbst war Teil der Arbeitsgruppe „Wir sehen viel, aber wer sieht uns?“ in der wir uns mit der Bekanntheit von Freiwilligendiensten beschäftigten und Projekte entwickelten, wie wir diese der Öffentlichkeit und vor allem den jungen Menschen näher bringen können. 
Rückblickend war das Forum eine interessante Möglichkeit sich einzubringen und die Arbeit des Paritätischen aktiv mitzugestalten.
Mein persönliches Highlight war das gemütliche Beisammensein am Freitag Abend nach dem Programmende, da man hier alle Teilnehmer, Organisatoren und Freiwillige näher kennenlernen konnte.

 

 

 

 

 

 

Sprecherinnen und Sprecher des Paritätischen bringen ihre Anliegen ein

Alle BFD- und FSJ-Gruppen der Freiwilligendienste haben im Herbst Sprecherinnen und Sprecher gewählt. Sie wurden von der Leitung Dr. Annette Firsching und der pädagogischen Mitarbeiterin Carla Sieke zu einem 2-tägigen Workshop eingeladen. 

Ziel war es, sich über Anliegen und Fragen aus den Gruppen auszutauschen und diese zu klären sowie ein Stimmungsbild über die Zufriedenheit mit den Freiwilligendiensten zu geben. Darüber hinaus wurden aber auch aktiv Projekte und Arbeitsaufträge entwickelt und auf den Weg gebracht, die dazu beitragen, die Situation der Freiwilligen zu verbessern.

Die 22 anwesenden Sprecherinnen und Sprecher werden sich in Arbeitsgruppen für folgende Projekte engagieren:

  1. Öffentlichkeitsarbeit: um die Attraktivität der Freiwilligendienste auch aus der Perspektive der Freiwilligen darzustellen, werden Freiwillige sich aktiv in die Öffentlichkeitsarbeit beim Paritätischen mit einbringen.
  2. Informationen für Freiwillige: Die Freiwilligen sollen künftig gebündelt alle wichtigen Informationen rund um Ihren Dienst erhalten und dabei auch über Ihre Rechte aufgeklärt werden. Dazu soll vom Paritätischen ein Handout erarbeitet werden, das mit der Arbeitsgruppe abgestimmt wird. Die Vermittlung der wichtigsten Inhalte soll als fester Bestandteil in die Seminare eingebaut werden.
  3. Seminare: Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit Anregungen und Wünschen an die Seminare, die bei der Planung und Durchführung der Seminare (Konzepterstellung) mit einfließen. Freiwillige sollen bei der Entwicklung eines Fragebogens zur Zufriedenheit mit den Seminaren miteinbezogen werden.
  4. Begleitung in den Einsatzstellen: Die Freiwilligen tauschten sich über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit den Anleitungen in den Einsatzstellen aus. Zum Großteil werteten sie die Begleitung in den Einsatzstellen gut. Es gab aber auch einige Wünsche und Anregungen, was als gute Begleitung gesehen wird. Das Team München hat in den Gruppen mit Freiwilligen das Thema aufgegriffen und wird es im Anleiter-Treffen vorstellen.
  5. Befreiung von Rundfunkgebühren: Eine Arbeitsgruppe hat mittlerweile eine Petition gestartet, mit dem Ziel, Freiwillige von der Rundfunkgebühr zu befreien. Die Petition richtet sich an das bayerische Landesparlament und den für Rundfunkgebühren zuständigen Ausschuss. Die Petition wurde trägerübergreifend an alle bayerischen Träger gesandt und bundesweit mit entsprechenden Änderungen der Ansprechpersonen an alle Träger geschickt. Mit einer möglichst großen Unterstützung auch von Seiten der Einsatzstellen, im Bekanntenkreis etc. soll der Petition Nachdruck verliehen werden.

Petition zur Abschaffung der Rundfunkgebühren für Freiwillige

Die Sprecher/innen des Paritätischen in Bayern haben eine Petition an Frau Stamm (Präsidentin des bayerischen Landtags) verfasst, in dem Sie darum bitten, Freiwillige von den Rundfunkgebühren zu befreien. Betroffen sind davon vor allem Freiwillige, die nicht mehr bei den Eltern wohnen und ohnehin durch eine eigene Wohnung finanziell nur schwer über die Runden kommen. Die Sprecher/innen treten dafür ein, die Freiwilligen sie mit Studierenden gleichzusetzen und den Rundfunkvertrag zu ändern.

Den Petitionstext und die Unterschriftenliste können alle, die das Anliegen unterstützen herunterladen und Unterschriften sammeln.

Hier die beiden Dateien: Petitionstext und Unterschriftenliste

Die Listen bitte bis spätestens Ende Mai an folgende Adresse schicken:

Paritätischer Wohlfahrtsverband
Freiwilligendienste
Landshuter Straße 19
93047 Regensburg

Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung!