Keine Reise ohne Ausrüstung – Was muss ich mitbringen?

Wir freuen uns auf deine Bewerbung, wenn du an sozialer Arbeit interessiert bist und dich deshalb gerne in einer sozialen Einrichtung einbringen möchtest. Das Engagement findet im Rahmen eines bürgerschaftlichen Engagements statt. Das heißt, dass es dir nicht vorrangig darum geht, in der Zeit Geld zu verdienen, sondern dich sozial für andere zu engagieren und für dich wichtige Erfahrungen zu machen, die dich persönlich weiter bringen. Du lernst andere Freiwillige als Reisegefährten kennen, die du immer mal wieder bei Seminaren triffst, um dich mit ihnen auszutauschen.
Beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) kann sich bewerben, wer die Vollschulzeitpflicht erfüllt hat. Ein FSJ kann nur ableisten, wer zum Ende des Dienstes höchstens 26 Jahre alt ist. Im BFD gibt es keine Altersbegrenzung.

Was wird von mir beim Freiwilligendienst erwartet?

Der Entschluss einen Freiwilligendienst zu leisten, ist freiwillig. Das bedeutet, sich aus freiem Willen und aktiv dem Neuen zu stellen. Geeignet ist, wer an anderen Menschen interessiert ist und auf andere zugehen kann. Geduld, Offenheit und Toleranz mit sich selbst und anderen sind gute Voraussetzungen. Wer das FSJ/den BFD für sich nutzen will, muss bereit sein, sich mit sich selbst, den Anforderungen in den Einsatzstellen und den Betreuten auseinanderzusetzen. Dazu gehört, die übertragenen Aufgaben in der Einsatzstelle verantwortungsbewusst und zuverlässig zu erfüllen.

Zudem bis Du selbst ein Stück weit für den Erfolg deiner „Bildungsreise“ mitverantwortlich, indem du aktiv mitarbeitest und die Seminare mitgestaltest.

FSJ

FREIWILLIGES SOZIALES JAHR

 

 

FSJ

  • ein monatliches Taschengeld
  • Verpflegungsgeld
  • gegebenenfalls eine Unterkunft oder Mietzuschuss
  • volle Sozial-, Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • einen FSJ- Ausweis
  • eine FSJ- Bescheinigung
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und eine Dienstbescheinigung
  • 25 Seminartage
  • pädagogische Unterstützung und Begleitung
  • ggfs. Anerkennung als Vorpraktikum/Wartezeit

BFD

BUNDESFREIWILLIGENDIENST

 

 

BFD

  • ein monatliches Taschengeld
  • Verpflegungsgeld
  • gegebenenfalls eine Unterkunft oder Mietzuschuss
  • Kindergeldausgleich (ab 25 Jahre)
  • volle Sozial-, Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • einen BFD- Ausweis
  • eine BFD- Dienstbescheinigung
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und eine Dienstbescheinigung
  • 25 Seminartage (davon 5 Tage politische Bildung)
  • pädagogische Unterstützung und Begleitung
  • ggfs. Anerkennung als Vorpraktikum/Wartezeit

Reisebegleiter/innen: Wie werde ich im Dienst begleitet?

Erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen begleiten dich auf deinem Weg. Es ist uns wichtig, dass der Freiwilligendienst ein Gewinn für dich und die Gemeinschaft wird, dir Freude bereitet und dich persönlich bereichert. Deshalb unterstützen wir dich bei persönlichen Anliegen und Entscheidungen.

Außerdem sind deine Reisegefährten auch andere Freiwillige. Diese triffst du entweder in der Einsatzstelle oder bei den Seminartagen. Wie Almhütten auf der Wanderung oder kleine Inseln bei der Weltumsegelung ziehen sich die Seminare durch deinen Freiwilligendienst. 

Du hast immer eine/n Ansprechpartner/in

Während des Dienstes hast du als Freiwillige/r eine pädagogische Fachkraft des Paritätischen als feste Ansprechperson. Sie besucht dich mindestens einmal in der Einsatzstelle, berät und begleitet dich bei dort auftretenden Schwierigkeiten. Außerdem kannst du mit ihr über deine Arbeit und Pläne reflektieren und dir bei Konflikten Unterstützung holen. Darüber hinaus plant und gestaltet sie gemeinsam mit deiner Gruppe die Seminartage.

Seminartage / Bildungsarbeit

Wie Almhütten auf der Wanderung oder kleine Inseln bei der Weltumseglung ziehen sich die Seminare durch deinen Freiwilligendienst. Die insgesamt 25 Bildungstage begleiten  deine praktische Arbeit, dienen dem Erfahrungsaustausch und dem Auswerten von Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen. Im Vordergrund steht es, Reisegefährten zu finden, deine persönlichen und sozialen Kompetenzen zu stärken. Deshalb hast du immer wieder die Möglichkeit, in den Seminaren über deinen bisherigen Weg zu reflektieren, dir Gedanken über deine Ziele und die Wegeplanung dorthin zu machen, deine Stärken und Grenzen auszutesten und dich mit fachlichen, sozialen, gesellschaftlichen oder kulturellen Themen.

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